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Wochenende doch mit Kaffee

Am Donnerstag wollte meine erst vor wenigen Tagen entkalkte Kaffeemaschine nicht mehr. Meine DeLonghi Magnifica liess sich einmalig für eine Tasse Kaffee 5 min Zeit - danach ging gar nichts mehr. Der Kaffee wurde gemahlen, aber es kam keinerlei Wasser mehr dazu. Auch das typische Pumpengeräuch kam nicht mehr. Ich vermutete daher zunächst ein technisches Problem…

Hingegen … das Heisswasser/ der Wasserdampf kam. Die Pumpe läuft, wenn ich Wasserdampf will … sie läuft nicht, wenn ich Kaffee will.

In Foren erfuhr ich: es wird beim Entkalkungsprogramm der Maschine nicht der gesamte Wasserlauf erfasst. Es kann der vom Programm ausgesparte Teil verkalkt/ verstopft sein.
Man solle mit Wassser plus Entkalker einige Tassen Kaffee kochen und dann anschliessend einige Kaffee mit normalem Wasser - zum Spülen.

Gesagt - getan - … - gefreut!

Abgesehen davon, dass man die Maschine nicht betrügen kann und wirklich Kaffee für das Sonderreinigungsprogramm “verbraten” und zwangsweise ungeniessbaren, aber kalkfreien zubereiten Kaffee muss - anyway: es gibt wieder Kaffee! Das Wochenende ist gerettet!

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Facebook testet … nicht

… sondern stellt irgendwas im Betastadium live.
Um Firesheep keine Chance zu geben, kann man seit Kurzem in seinen Einstellungen mit https verschlüsselte Verbindungen vorgeben:

https://www.facebook.com/editaccount.php unter Kontosicherheit vor “Facebook mit einer sicheren Verbindung (https) durchstöbern, wenn möglich”

Soweit so gut - die Cookie-Spionage ist damit eingedämmt. Aber es hat sich offensichtlich niemand die Mühe gemacht, sauber durchzutesten, was das neue Feature für Auswirkungen aus Benutzersicht hat.

Stellt man auf https um, nervt ein jeder Klick auf nur irgendeine Facebook-app mit einer Warnung/ Fehlerseite.

2011-02-15-facebook-https.png

Eine solche Zwischenseite wird wohl einzig und allein viele abschrecken, und zum Zurückstellen zur unsicheren Variante bewegen. Das Ziel, ein offensichtliches Sicherheitsloch zu schliessen, wäre damit weit verfehlt.

Sie sind mit Werbung und Benutzerdaten milliardenschwer geworden und sollten Geld und Manpower für Testing haben … doch präsentieren mit lockeren Schnellschüssen aus der Hüfte das Niveau einer Bastelbude.

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Enststehung des Videos Spaceflight

Mein Video Spaceflight ist komplett von A-Z selbstgestrickt: Musik erzeugen, Grafiken erstellen, Grafiken und Musik zeitlich abstimmen und ein Video daraus machen. Das klingt auf den ersten Blick einfacher als es ist, zumal es diverse Audio- und Videofromate gibt und selbige mehr oder weniger von Browsern zum Genuss des Betrachters verarbeitet werden können.

Ich gehe mal noch einen Schritt zurück: Ziel war, ein (halbwegs) hochaufösendes Video mit 5.1 Surround zu erzeugen. Und dann soll das Ganze im Internet landen.

Dieses Ziel umzusetzen, scheitert bereits an den Internet-Zugriffsprogrammen - äh: Browsern. Seit mehr als 5 Jahren hat jeder Billig-PC eine 5.1 Soundkarte an Bord, und im noch nicht verabschiedeten Internet-Standard HTML5 geht es in Sachen Audio um MP3 oder OGG (beides stereo) und bei den Videoformaten streiten sich Browserhersteller um Implementierung von WebM oder aber H.264.

Daher ist mein Kompromiss folgender:
Ich erzeuge mein Endresultat und stelle es als Download bereit. Ein Preview einer qualitätsgeminderten webtauglichen Version gibt es als Youtube-Video. Zudem sind die Audios als 5.1 (AC3) und stereo-Version (Mp3) verfügbar. Die MP3 Datei kann man mit einem Flashplayer anhören. Für die AC3-Datei bestünde eine Wiedergabemöglichkeit mit dem VLC Plugin - mal sehen, ob ich einen Player schreibe…

Der Entstehungsprozess sieht etwa so aus:

2011-02-08-prozess-spaceflight.png

Mit gelbem Stern sind die zum Download verfügbaren Dateien gekennzeichnet.

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