hoch

Synology Disk Upgrade - Einbau grösserer Disks mit Übernahme der Daten

Ich habe daheim eine Synology Box (Modell 218 play) mit 2 Disks. Weil der belegte Speicherplatz 80% erreichte, habe ich 2 neue grössere Disks bestellt.
Bei der Bestellung darauf achten, dass man SATAII (oder III) wählt - als auch eine Festplatte, die für NAS und 24 Stunden Betrieb ausgelegt ist (zumindest beruhigt mich das). Bezüglich Marken will ich hier keinen Glaubenskrieg anzetteln.

Nachfolgend beschreibe ich in Bildern den Einbau der neuen Festplatten und die Aktionen in der Weboberfläche (DSM).

Zusammenfassend funktioniert das Speicher-Upgrade so:

  1. Einbau der ersten Festplatte
  2. im DSM: neue Festplatte verfügbar machen
  3. Festplatte 2 einbauen und initialisieren (… und der Rest geht dann automatisch :-))

[Read More…]

Artikel weiterempfehlen: Google + Facebook

Wieder ein Nokia

Seit dieser Woche habe ich ein neues Smartphone. Ein Nokia. Als ich mein letztes Nokia hatte - puh das ist locker 10 Jahre her… danach kamen mehrere Sony Ericson… dann 2 Samsung… ähm, ich will gar nicht sagen, dass dies ein Gradmesser sein könnte, wie alt man geworden ist :-)

Einmal ausgepackt. Nach dem ersten Einschalten kam diese bekannte Nokia-Tonfolge - die vor 10 Jahren quasi omipräsenter Klingelton um einen herum (… und zwischenzeitlich fast vergessen) war.

Nach diesem kurzen Flashback kam dann auch ein Android zum Vorschein. Kaum auf dem “Desktop” … ein System-Update! Sowas hatte mein Samsung Galaxy Alpha seit 2 Jahren nicht mehr gesehen! Das ist schön: endlich wieder ein suppportetes Gerät! Das war auch einer der wichtigsten Kaufgründe: ich wollte ein Gerät mit AndroidOne.

Die meisten bisherigen Apps wurden automatisch installiert. Was fehlte, war Öffi - das ging aber auch durch die Techi-Presse, dass es von Google aus dem Google Store geworfen wurde, weil es einen Spenden Button enthält, der aber bei der Installation aus dem Google Store heraus aber gar nicht sichtbar ist. Aaalso: im Google Store sind Apps OK, die Werbung einblenden und einen heimlich ausschnüffeln toleriert - aber wenn man den Spenden Button unsichtbar macht, ist das ein Grund zum Rauswurf. Wer das tatsächlich verstanden hat, kann es mir gern nochmal erklären. Aber von Öffi kann man auch als APK herunterladen - oder in Kürze auch von F-Droid.

Das Samsung Galaxy hielt i.d.R. 1 Tag durch - hatte aber zwischendurch seine Rappel und war trotz reinem Standby nach 4 Studen saftlos.
Das Nokia bei meiner seltenen Gebrauchsweise musste ich nach 3 Tagen aufladen.

Kurz: im Moment habe ich Freude!

weiterführende Links:

  1. Öffi: oeffi.schildbach.de
  2. Heise: Öffi wird Open Source und landet auf F-Droid (17.7.2018)
  3. F-Droid - installierbarer Katalog mit FOSS-Apps (Free and Open Source Software) für Android
Artikel weiterempfehlen: Google + Facebook

Windows10 - wenn man gar kein Handy anschliesst …

… kommt ein Dialog, was man mit seinem gar nicht angeschlossenen Handy machen kann. Oder aber könnte, wenn man denn ein Handy angeschlossen hätte.
Kommen Sie gerade noch mit?

Ach, ich verstehe es selbst nicht: ich habe doch nur eine Uhr per USB am Rechner aufladen wollen… und jene ist bereits entsperrt. Mein Handy zusätzlich zu entsperren wird nicht viel bringen.

2018-07-12-uhr-angeschlossen-win10.png

Artikel weiterempfehlen: Google + Facebook

adb - Kopieren von Dateien auf ein Android Smartphone - auch ohne OS

Ich habe da so ein Samsung Galaxy Irgend-Bla Smartphone mit Octa Core CPU und Schlagmichtot-Features … das bekommt seit 2 Jahren kein Update. Beim Versuch, das Android 5.02 zu aktualisieren, heisst die Meldung stets: ich bin auf dem aktuellen Stand.

Ich lach mich tot! Nein, ist es nicht. Eine Android Version 5 - das tut schon beim Lesen weh - Shame on you SAMSUNG!!

Höchste Zeit, das Ding mit einem massiv aktuelleren Custom ROM zu versorgen. TWRP wurde installiert und ich habe die Custom ROM LineageOS und Gapps draufkopiert. Dann die Installation ausgeführt.

Dann kam aber ein kleines Missgeschick: ich wollte die Installation wiederholen und habe das System in TWRP nochmal gewiped… OOPS: damit war das Betriebssystem weg, wie auch meine für die erste Installation draufkopierten Images. Das Smartphone kann man dann weder booten und auch nicht neu installieren. (OK, ich gebs zu: ich habe an der Stelle auch etwas geflucht :-))

So geht es aber weiter:

(1)
Das Telefon wurde in TWRP gebootet - dann per USB mit dem PC verbunden.

(2)
Man braucht adb (adb und fastboot wären Begriffe, um die Suchmaschine deiner Wahl zu füttern). Das Tool hatte ich bereits.

(3)
In der Konsole kann man schauen, ob das Smartphone gefunden wird:


C:\Program Files (x86)\Minimal ADB and Fastboot>adb devices
List of devices attached
4100706845537121 recovery

Yep. Ein “recovery” ist da - das ist das Smartphone.

(4)
Danach kann man beliebige Dateien zum Smartphone kopieren.

Syntax:

adb push [lokale Quelle] [Ziel am Smartphone]

Einfach die lokale Datei mit kompletten Pfad wählen (Hint: mit der Tab Taste schlägt die Konsole Datien und Verzeichnisse vor - so kann man den gesamten Dateinamen schnell komplettieren).
Als Ziel wähle ich /sdcard/ auf dem Smartphone.


C:\Program Files (x86)\Minimal ADB and Fastboot>adb push D:\Apps\Android\_data\Galaxy-alpha\lineage-14.1-20171130-UNOFFICIAL-sltexx-beta9.zip /sdcard/
[100%] /sdcard/lineage-14.1-20171130-UNOFFICIAL-sltexx-beta9.zip

C:\Program Files (x86)\Minimal ADB and Fastboot>adb push D:\Apps\Android\_data\Galaxy-alpha\open_gapps-arm-7.1-nano-20180324.zip /sdcard
[100%] /sdcard/open_gapps-arm-7.1-nano-20180324.zip

Anm.: dem ein oder anderen aufmerksamen Leser mag das LineageOs 14 auffallen, obwohl Version 15 aktuell ist … Version 15 gibt es noch nicht für mein Gerät.

(5)
Nun kann man in TWRP die Installation starten, indem man die Dateien aus dem /sdcard/ Verzeichnis wählt.
2018-03-25-twrp-dateien-in-sdcard-verzeichnis.jpg

weiterführende Links:

  1. Wikipedia: TWRP
  2. TWRP (en)
  3. Axels Webseite: Hilfe zu adb
  4. xda-developers Forum: Minimal ADB and Fastboot (en)
  5. lineageOs Roms (en)
  6. openGapps Google Apps packages (en)
Artikel weiterempfehlen: Google + Facebook

OpenNebula is coming

Wir setzen an unserem Institut 2 KVM Server für Virtualisierung ein. Das sind für sich eigenständige Instanzen mit je ca. 15 virtuellen Hosts. Seit wir diese KVM-Server haben, ist durch das einfache Erstellen neuer (virtueller) Rechner die Zahl der zu verwaltenden System stark gewachsen. Tendenz steigend. Jedes neuere Projekt wird mit Preview-, Stage- und Livesystem geplant. Denkt man nur 1 Jahr weiter, muss etwas anderes her.

Heute sind mehrere x-86 Server in unser Institut geliefert worden. Endlich :-)

Nach dem Auspacken jedes einzelnen Gerätes wurden sie auch geöffnet.

Dies hier wird einer von 2 neuen KVM-Servern. Bei den RAM-Bausteinen sieht es (vermeintlich) gar leer aus - es sind derzeit 64 GB RAM:

2015-10-27-opennebula-kvm.png

Eingetroffen sind 6 Rechner + 1 Switch. Schlussendlich nach Auspacken aller Gerätschaften entstand dieser Turm (ja natürlich kommen die noch in ein Server-Rack):

2015-10-27-opennebula-unboxing.png

Damit wird eine neue Infrastruktur aufgesetzt, die ausschliesslich OpenSource Produkte verwendet.

  • KVM als Virtualisierer
  • “Unten drunter” (nach aussen nicht sichtbar) ist ein gemeinsames Storage. Es kommt hier Ceph zum Einsatz.
  • “Oben drauf” über den KVM Servern befindet sich OpenNebula auf einem Admin-Server. OpenNebula verwaltet und überwacht verschiedene Virtualisierungstools (z.B. KVM, XEN, HyperV, VmWare - all jene auch im Mix). OpenNebula benötigt auf KVM Servern keinerlei Software oder Daemons: eine SSH-Verbindung reicht.

Die Idee für unser erstes (noch auszubauendes) Setup ist etwa Folgende:

2015-10-27-opennebula-overview.png

Weiterführende Links

Artikel weiterempfehlen: Google + Facebook