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Wieder ein Nokia

Seit dieser Woche habe ich ein neues Smartphone. Ein Nokia. Als ich mein letztes Nokia hatte - puh das ist locker 10 Jahre her… danach kamen mehrere Sony Ericson… dann 2 Samsung… ähm, ich will gar nicht sagen, dass dies ein Gradmesser sein könnte, wie alt man geworden ist :-)

Einmal ausgepackt. Nach dem ersten Einschalten kam diese bekannte Nokia-Tonfolge - die vor 10 Jahren quasi omipräsenter Klingelton um einen herum (… und zwischenzeitlich fast vergessen) war.

Nach diesem kurzen Flashback kam dann auch ein Android zum Vorschein. Kaum auf dem “Desktop” … ein System-Update! Sowas hatte mein Samsung Galaxy Alpha seit 2 Jahren nicht mehr gesehen! Das ist schön: endlich wieder ein suppportetes Gerät! Das war auch einer der wichtigsten Kaufgründe: ich wollte ein Gerät mit AndroidOne.

Die meisten bisherigen Apps wurden automatisch installiert. Was fehlte, war Öffi - das ging aber auch durch die Techi-Presse, dass es von Google aus dem Google Store geworfen wurde, weil es einen Spenden Button enthält, der aber bei der Installation aus dem Google Store heraus aber gar nicht sichtbar ist. Aaalso: im Google Store sind Apps OK, die Werbung einblenden und einen heimlich ausschnüffeln toleriert - aber wenn man den Spenden Button unsichtbar macht, ist das ein Grund zum Rauswurf. Wer das tatsächlich verstanden hat, kann es mir gern nochmal erklären. Aber von Öffi kann man auch als APK herunterladen - oder in Kürze auch von F-Droid.

Das Samsung Galaxy hielt i.d.R. 1 Tag durch - hatte aber zwischendurch seine Rappel und war trotz reinem Standby nach 4 Studen saftlos.
Das Nokia bei meiner seltenen Gebrauchsweise musste ich nach 3 Tagen aufladen.

Kurz: im Moment habe ich Freude!

weiterführende Links:

  1. Öffi: oeffi.schildbach.de
  2. Heise: Öffi wird Open Source und landet auf F-Droid (17.7.2018)
  3. F-Droid - installierbarer Katalog mit FOSS-Apps (Free and Open Source Software) für Android
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Linux: Cleanup-Jobs mit IML CLEANUP

Wir verwenden Puppet als Werkzeug zum Verteilen unserer Server-Konfigurationen auf Linux-Systeme. Für das Löschen von Dateien älterer N Tage in einem Startordner haben wir oft mehrere angepasste Shell-Skripte mit einem Suchbefehl verwendet.

Das IML CLEANUP macht einfach eine Aufteilung von Logik- und Konfigurationsdaten. Es ist einfacher, eine kleine Konfigurationsdatei zu erzeugen (besonders, wenn Sie Automatisierungswerkzeuge wie Puppet, Ansible oder Chef verwenden) anstatt mehrere Bereinigungsskripte zu bearbeiten.

Man kann mehrere Konfigurationsdateien anlegen, die jeweils etwa so aussehen:

dir = /your/starting/path
filemask = *.log,*.gz
maxage = 180
maxdepth =
deleteemptydirs = 1
runas = root

Jene Angaben werden aus den Konfigurationen geparst und in Parameter des find-Kommandos übersetzt.

Wie man es zum Laufen bringt:

  1. In der Datei /etc/imlcleanup.d/ können Sie (beliebig viele) Konfigurationsdateien wie das obige Snippet ablegen.
  2. ein Shell-Skript durchläuft alle Konfigurationsdateien und führt die Aktionen aller conf-Dateien aus.
  3. Sie müssen zusätzlich einen Cronjob erstellen, um dieses Skript regelmäßig (z.B. einmal pro Tag) auszuführen.

Genaueres ist auf Github zu finden. Bitte auch die dortigen Security-Hinweise beachten.

weiterführende Links:

  1. Github: imlcleanup
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OpenNebula is coming

Wir setzen an unserem Institut 2 KVM Server für Virtualisierung ein. Das sind für sich eigenständige Instanzen mit je ca. 15 virtuellen Hosts. Seit wir diese KVM-Server haben, ist durch das einfache Erstellen neuer (virtueller) Rechner die Zahl der zu verwaltenden System stark gewachsen. Tendenz steigend. Jedes neuere Projekt wird mit Preview-, Stage- und Livesystem geplant. Denkt man nur 1 Jahr weiter, muss etwas anderes her.

Heute sind mehrere x-86 Server in unser Institut geliefert worden. Endlich :-)

Nach dem Auspacken jedes einzelnen Gerätes wurden sie auch geöffnet.

Dies hier wird einer von 2 neuen KVM-Servern. Bei den RAM-Bausteinen sieht es (vermeintlich) gar leer aus - es sind derzeit 64 GB RAM:

2015-10-27-opennebula-kvm.png

Eingetroffen sind 6 Rechner + 1 Switch. Schlussendlich nach Auspacken aller Gerätschaften entstand dieser Turm (ja natürlich kommen die noch in ein Server-Rack):

2015-10-27-opennebula-unboxing.png

Damit wird eine neue Infrastruktur aufgesetzt, die ausschliesslich OpenSource Produkte verwendet.

  • KVM als Virtualisierer
  • “Unten drunter” (nach aussen nicht sichtbar) ist ein gemeinsames Storage. Es kommt hier Ceph zum Einsatz.
  • “Oben drauf” über den KVM Servern befindet sich OpenNebula auf einem Admin-Server. OpenNebula verwaltet und überwacht verschiedene Virtualisierungstools (z.B. KVM, XEN, HyperV, VmWare - all jene auch im Mix). OpenNebula benötigt auf KVM Servern keinerlei Software oder Daemons: eine SSH-Verbindung reicht.

Die Idee für unser erstes (noch auszubauendes) Setup ist etwa Folgende:

2015-10-27-opennebula-overview.png

Weiterführende Links

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Cygwin - Installation per Kommandozeile: apt-cyg

Mit Cygwin holt man sich Linux Tools auf MS Windows. Nicht nur die Linux-Befehle, auch Dienste lassen sich installieren, wie z.B. OpenSSH.

Allgemein erfolgt die Installation mit der setup.exe und einer Paketauswahl per Mausklick (ja, es gibt natürlich auch einen Filter, wo man seinen Suchtext eingeben kann). Aber dennoch fehlt ein Kommandozeilen-Tool zum Suchen und installieren neuer Pakete, wie bei den Distributionen.

Just getestet und für gut befunden habe ich apt-cyg.

In der Bash ist es mit 2 Kommandos schnell installiert:

$ lynx -source rawgit.com/transcode-open/apt-cyg/master/apt-cyg > apt-cyg
$ install apt-cyg /bin

Und dann hat man, wie in Ubuntu, ein apt ähnliches Programm.

$ apt-cyg
usage: apt-cyg [command] [options] [packages]

Commands:
   install     Install packages
   remove      Remove packages
   update      Update setup.ini
   download    Download only - do NOT install or unpack archives
   show        Displays the package records for the named packages
   depends     Performs recursive dependency listings
   rdepends    Display packages which require X to be installed,
               AKA show reverse dependencies
   list        List packages matching given pattern. If no pattern is given,
               list all installed packages.
   category    List packages matching given category
   listfiles   List files owned by packages
   search      Search for a filename from installed packages
   searchall   Search for a filename from all available packages

Options:
   -c, --cache <dir>      set cache
   -f, --file <file>      read package names from file
   -m, --mirror <url>     set mirror
   --help
   --version

Nun sind Pakete schneller installierbar … man sucht in der Liste der vorhandenen Pakete

$ apt-cyg searchall [Begriff]

… und installiert es

$ apt-cyg install ncftp

Fertig :-)

apt-cyg selbst ist ein Bash-Skript. Es läuft somit auf der 32-bit und 64-Bit Version von Cygwin gleichermassen.

Weiterführende Links

  1. Cygwin
  2. apt-cyg auf Github
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Firefox + Thunderbird unter Windows und Linux auf einem PC gemeinsam nutzen

Wer auf seinem PC sowohl Windows als auch Linux nutzt, möchte sicherlich seine Bookmarks und E-Mails nicht doppelt verwalten. Sondern: egal ob Windows oder Linux gebootet wird, möchte man ein und dieselben Daten vorliegen haben. Schreibt man eine E-Mail unter Linux, soll diese im Postausgangsordner auch beim Start von Windows sichtbar sein und ein unter Windows hinzugefügter Bookmark, soll man unter Linux ebenso vorfinden.

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