Spam: Fake-Termin-Flut bei Google-Kalender

Montag, 2. September, 2019

Heise meldet: Mails mit Spam-Terminen fluten die Konten von Nutzern des Google-Kalenders. Einen Filter für die automatische Übertragung gibt es nicht.

Ich habe ganz sicher in meinem Google-Kalender noch nie eine bewusste Einstellung getroffen. Wem es ebenso geht, der sollte ebenso einmal seine Einstellungen öffnen und die Option zum Hinzufügen der Einladungen von automatisch (=alle per E-Mail zugestellten Einladungstermine werden immer ohne Zutun im Kalender angelegt - jenes ist das Einfallstor) auf etwas Schwächeres einstellen.

So geht es:

(1)
Einstellungen aufrufen Google Kalender Einstellungen

(2)
… dann links auf “Event settings”

(3)
… dann sollte man die Einstellung bereits sehen:

2019-09-02-google-cal-settings.png

weiterführende Links:

  1. Heise: Fake-Termine: Spam-Flut bei Google-Kalender

Spiegel.de Adblocker-Meldung: Alles Lüge oder was?

Samstag, 31. August, 2019

Ich habe in meinen RSS Nachrichten auch Spiegel.de verlinkt.

Eines nervt mich bei Aufruf der Spiegel.de Seiten.

  • oben: ist Werbung
  • rechts: ist Werbung
  • in der Mitte: ist Werbung

… und nach 5 Sekunden kommt immer wieder dieser Hinweis:
“Vermutlich haben Sie einen Adblocker aktiviert.”

Ähm … Ich lasse einfach nur mal Bilder sprechen.

2019-09-01-spiegel-de-adblocker-luege.png

Meine ehrliche Antwort auf diese “Vermutung” ist: Nein, das habe ich nicht. Ich lüge garantiert nicht, wenn ich sage: “ich sehe doch die Werbung”.
Ich fürchte, da ist in der Webseite eine Logik, die beim Raten einfach nur leicht falsch daneben liegt.

Ratet mal, was passiert, wenn ich auf [Weiter mit Adblocker] passiert!?
Ich erhalte nochmal dieselbe Seite … wieder mit derselben Werbung. Aber zum Glück ohne den aufploppenden Hinweis. Bis zum nächsten Klick in der Seite.

post.ch: “keine Sendung” im Kundencenter - und Paket verpasst

Montag, 19. August, 2019

Ich habe mir 6 Pakete an meine Adresse in Bern gesendet. 4 sind bereits da … auf 2 warte ich noch.

Bei der Schweizer Post kann man sich auf dem Webportal registrieren. Und dann hat man ein “Kundencenter”, wo man eintreffende Sendungen verfolgen, die Lieferung auf eine andere Adresse ausliefern lassen kann u.v.m. In Erwartung dass noch 2 Pakete ausstehen, habe ich mich registriert.

Sonntagabend … habe ich geschaut, ob denn zum Montag ein Paket zugestellt werden würde … ich habe es als NEIN interpretiert:

2018-08-19-post_ch_keine_sendungen.png

Montag … nach der Arbeit: ich habe im Briefkasten eine Info, dass mir ein Paket nicht zugestellt werden. Hm, toll. Dann habe ich wohl zu viel von dem Service erwartet.

Was aber tadellos funktioniert: Ich kann nun auf post.ch vom Zettel der Post (a.k.a. “Abholungseinladung”) den Abholcode bei https://www.post.ch/abholungseinladung eingeben, dann auf den Pin zum Hinzufügen klicken, und voila - dann sehe ich beim Wechsel in das Kundencenter mein Paket, dass auf eine Abholung wartet:

2018-08-19-post_ch_abholung.png

OK, das wusste ich ja, das steht ja auch auf dem Zettel drauf.

Wie soll ich eine Sendungsnummer vorab kennen, damit ich sie eingeben kann?

Die Sendungsnummern aller meiner Pakete habe ich noch von der Aufgabe auf der Postfiliale in D vor mir liegen. Diese werden jedoch nicht als Eingabe auf post.ch akzeptiert. Scheinbar wird es in er Schweiz umgelabelt: bei der Sendung, die nun zur Abholung bereit ist, sieht die Sendungsnummer der Schweizer Post komplett anders aus. Ich kann absolut keine der Angaben auf dem Abholschein der Schweizer Post mit irgendeiner Angabe auf den Quittungen der Deutschen Post matchen. Man hat als Kunde verloren.

Irgendwie hat sich mir der Sinn dieser Funktion “meine Sendungen” noch nicht ganz erschlossen. Ich will doch *vorher* wissen, ob ein Paket eintrifft, oder etwa nicht??? Es klingt nach einer guten Idee - ist aber praktisch nicht verwendbar. Gut gemeint ist das Gegenteil von gut gemacht.

Amazon Alexa - meine Seite kommt Rang 60.000 näher

Donnerstag, 30. Mai, 2019

Amazon Alexa … ist das nicht ein Lautsprecher?
Wenn wer sich das fragt, hat Amazon vielleicht ein Branding Problem. Aber das soll nicht meines sein.

Nein, ich meine das schon viel ältere Amazon Alexa - das mit mit den Webseiten-Rankings.

Hin und wieder schaue ich, wie sich das Ranking von axel-hahn.de in Deutschland verhält. Und das schwankt! Was ich über die letzten Monate so sehe:

  • Im März lief es mal aus dem Listing heraus (über Platz 150.000 vermute ich).
  • Binnen einer Woche schwankt es mal um 30.000 Plätze. Auf 4 Stellen nach - äh: VOR - dem Komma braucht man nicht so genau schauen.
  • Seit Ende März 2019 bewegt es sich um Platz 100.000 (+/- 10.000 Plätze)
  • Ende April war er bei Rang 135.000 (weltweit: 1.5 Mio) … und fällt seitdem
  • Am 29.5. kam ich auf 60931 (weltweit: 1.2 Mio)

Wenn ich mal Zeit habe (hm, das ist ein ganz böses geflügeltes Wort für: das tritt eh nie ein :-)), dann mache ich die PHP-Klasse, mit der ich die Alexa-Statistik einhole, mal schön … wie auch öffentlich.

weiterführende Links:

  1. Golb Slexa: Klettern im Alexa-Ranking
  2. www.alexa.com (en)

SPAM: Das ist meine letzte Warnung!

Montag, 14. Januar, 2019

Hach wie süss, was es nicht alles für niedliche Spams gibt:
Mein anonymer Hacker mit dem Mädchennamen hat eine E-Mail-Adresse aus Gabun.

Der-die-das intensiv recherchiernde HackerIn hat mein Adressbuch und lauter private Details durch den selbstprogramierten, webcameinschaltenden Spitzentrojaner ergattert, aber nennt meinen Namen nicht in der Anrede. Das könnte einem … nun ja, ich sage es wirklich ungern, weil es so ein Humorkiller ist: es könnte einem bereits in Zeile 1 verdächtig vorkommen. Verdammt schade. Aber ich habe weitergelesen - es wurde ja tatsächlich noch lustig!

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Wie er-sie-es an meine Facebookfreundesliste kam, scheint mir ein faszinierender Trick, den ich mir unbedingt einmal vorführen lassen muss! Mein FB Account ist bereits seit Langem gelöscht.

“Sobald Sie diese E-Mail öffnen, werde ich wissen, dass Sie sie geöffnet haben.” - ach nein! Noch ein Fail! Der zieht das Ganze wieder arg in die Tiefe. Das gibt definitiv Abzug in der B-Note. Das ging vieleicht vor 10 Jahren. Mittlerweile blockt nahezu jedes E-Mail-Programm Bilder - sichtbare … als auch jenes heimlich eingebaute 1×1 Pixel Bildchen, das nachhause telefonieren will.

Und der Rest des Textes ist Unterhaltung pur: gern genossen mit einem Bier, Chips und Erdnussflips. Und einem Taschentuch, um die Tränen vor Lachen aus dem Auge zu wischen.

Anonym?

Schauen wir mal, wie anonym die Anonyme Barbara ist. Dazu muss man in seinem E-Mailprogramm den E-Mailheader anschauen (oder auch Kopfzeilen).

Die E-Mail wurde versendet … und vom E-Mailserver mx.ee.anonymer-hackers.ga angenommen. Falls jemand die Logs jenes Servers analysieren möchte - die E-Mail an mich hat in dessen Logfiles die ID 43dVh823zcz4mkv und den Zeitstempel Mon, 14 Jan 2019 10:53:44 +0000 (UTC).

Jener Mailserver hat die IP-Adresse 142.93.139.160 - und dies wiederum ist in Amsterdam beim Provider Digital Ocean.

Der Mailserver meines Providers (smtp.rzone.de) hat jene ID und den versendenden ebenfalls im E-Mail-Log drin. Der-die-das HackerIn kann somit seine eigenen Spuren verwischen, indem die eigenen Logfiles getilgt würden. Aber die Spur ist dennoch da: bei meinem Provider.

Und noch ein Funfact: Zuguterletzt taucht da eine Unsubscribe Liste auf. Das ist eher typisch für eine Mailing-Liste - also eine Software, die massenweise E-Mails versendet. Ob ich mich abmelden kann und dann kein Spam mehr erhalte? SCNR

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