Do, 21. Juni, 2018
Wir verwenden Puppet als Werkzeug zum Verteilen unserer Server-Konfigurationen auf Linux-Systeme. Für das Löschen von Dateien älterer N Tage in einem Startordner haben wir oft mehrere angepasste Shell-Skripte mit einem Suchbefehl verwendet.
Das IML CLEANUP macht einfach eine Aufteilung von Logik- und Konfigurationsdaten. Es ist einfacher, eine kleine Konfigurationsdatei zu erzeugen (besonders, wenn Sie Automatisierungswerkzeuge wie Puppet, Ansible oder Chef verwenden) anstatt mehrere Bereinigungsskripte zu bearbeiten.
Man kann mehrere Konfigurationsdateien anlegen, die jeweils etwa so aussehen:
dir = /your/starting/path
filemask = *.log,*.gz
maxage = 180
maxdepth =
deleteemptydirs = 1
runas = root
Jene Angaben werden aus den Konfigurationen geparst und in Parameter des find-Kommandos übersetzt.
Wie man es zum Laufen bringt:
- In der Datei /etc/imlcleanup.d/ können Sie (beliebig viele) Konfigurationsdateien wie das obige Snippet ablegen.
- ein Shell-Skript durchläuft alle Konfigurationsdateien und führt die Aktionen aller conf-Dateien aus.
- Sie müssen zusätzlich einen Cronjob erstellen, um dieses Skript regelmäßig (z.B. einmal pro Tag) auszuführen.
Genaueres ist auf Github zu finden. Bitte auch die dortigen Security-Hinweise beachten.
weiterführende Links:
- Github: imlcleanup
- Docs: os-docs.iml.unibe.ch/imlcleanup/
Di, 27. Oktober, 2015
Wir setzen an unserem Institut 2 KVM Server für Virtualisierung ein. Das sind für sich eigenständige Instanzen mit je ca. 15 virtuellen Hosts. Seit wir diese KVM-Server haben, ist durch das einfache Erstellen neuer (virtueller) Rechner die Zahl der zu verwaltenden System stark gewachsen. Tendenz steigend. Jedes neuere Projekt wird mit Preview-, Stage- und Livesystem geplant. Denkt man nur 1 Jahr weiter, muss etwas anderes her.
Heute sind mehrere x-86 Server in unser Institut geliefert worden. Endlich :-)
Nach dem Auspacken jedes einzelnen Gerätes wurden sie auch geöffnet.
Dies hier wird einer von 2 neuen KVM-Servern. Bei den RAM-Bausteinen sieht es (vermeintlich) gar leer aus - es sind derzeit 64 GB RAM:
Eingetroffen sind 6 Rechner + 1 Switch. Schlussendlich nach Auspacken aller Gerätschaften entstand dieser Turm (ja natürlich kommen die noch in ein Server-Rack):
Damit wird eine neue Infrastruktur aufgesetzt, die ausschliesslich OpenSource Produkte verwendet.
- KVM als Virtualisierer
- “Unten drunter” (nach aussen nicht sichtbar) ist ein gemeinsames Storage. Es kommt hier Ceph zum Einsatz.
- “Oben drauf” über den KVM Servern befindet sich OpenNebula auf einem Admin-Server. OpenNebula verwaltet und überwacht verschiedene Virtualisierungstools (z.B. KVM, XEN, HyperV, VmWare - all jene auch im Mix). OpenNebula benötigt auf KVM Servern keinerlei Software oder Daemons: eine SSH-Verbindung reicht.
Die Idee für unser erstes (noch auszubauendes) Setup ist etwa Folgende:
Weiterführende Links
So, 22. Februar, 2015
Mit Cygwin holt man sich Linux Tools auf MS Windows. Nicht nur die Linux-Befehle, auch Dienste lassen sich installieren, wie z.B. OpenSSH.
Allgemein erfolgt die Installation mit der setup.exe und einer Paketauswahl per Mausklick (ja, es gibt natürlich auch einen Filter, wo man seinen Suchtext eingeben kann). Aber dennoch fehlt ein Kommandozeilen-Tool zum Suchen und installieren neuer Pakete, wie bei den Distributionen.
Just getestet und für gut befunden habe ich apt-cyg.
In der Bash ist es mit 2 Kommandos schnell installiert:
$ lynx -source rawgit.com/transcode-open/apt-cyg/master/apt-cyg > apt-cyg
$ install apt-cyg /bin
Und dann hat man, wie in Ubuntu, ein apt ähnliches Programm.
$ apt-cyg
usage: apt-cyg [command] [options] [packages]
Commands:
install Install packages
remove Remove packages
update Update setup.ini
download Download only - do NOT install or unpack archives
show Displays the package records for the named packages
depends Performs recursive dependency listings
rdepends Display packages which require X to be installed,
AKA show reverse dependencies
list List packages matching given pattern. If no pattern is given,
list all installed packages.
category List packages matching given category
listfiles List files owned by packages
search Search for a filename from installed packages
searchall Search for a filename from all available packages
Options:
-c, –cache <dir> set cache
-f, –file <file> read package names from file
-m, –mirror <url> set mirror
–help
–version
Nun sind Pakete schneller installierbar … man sucht in der Liste der vorhandenen Pakete
$ apt-cyg searchall [Begriff]
… und installiert es
$ apt-cyg install ncftp
Fertig :-)
apt-cyg selbst ist ein Bash-Skript. Es läuft somit auf der 32-bit und 64-Bit Version von Cygwin gleichermassen.
Weiterführende Links
- Cygwin
- apt-cyg auf Github
- pcwdld.com: Einführung im Cygwin (en)
Mo, 4. Mai, 2009
Wer auf seinem PC sowohl Windows als auch Linux nutzt, möchte sicherlich seine Bookmarks und E-Mails nicht doppelt verwalten. Sondern: egal ob Windows oder Linux gebootet wird, möchte man ein und dieselben Daten vorliegen haben. Schreibt man eine E-Mail unter Linux, soll diese im Postausgangsordner auch beim Start von Windows sichtbar sein und ein unter Windows hinzugefügter Bookmark, soll man unter Linux ebenso vorfinden.
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