SYNTH1 - Ini-Datei mit Soundbanken auffüllen

Donnerstag, 4. Oktober, 2012

Im VST Plugin Synth1 kann man andere Soundbanken importieren, um viel mehr Instrumenten-Voreinstellungen abzurufen. Man braucht zum einen die Instrumente.

suche nach “synth1 presets” in der Suchmaschine deiner Wahl

Die legt man am besten beim Installationsordner von Synth1 in einem Unterverzeichnis “presets”, z.B. C:/VST/Synth1/presets/ ab.

Und dann gibt es noch eine benutzerspezifische INI-Datei unter

%appdata%/Daichi/Synth1/Synth1.ini

Darin sind einige Einträge der Art bankfolder[Zähler]=[Pfad-mit-Presets]

Nun müsste man weitere Zeilen eintragen, wobei hinter bankfolder der Zähler hochzählt und dann der vollständige Pfad folgt. Das macht man bei 50 Verzeichnissen aber ungern von Hand. Also schreibt man schnell eine Batchdatei…
Nachfolgender Code ist als Bat-Datei im presets-Ordner zu speichern (C:/VST/Synth1/presets/) und zu starten. Am Ende erhält man dann 2 Editorfenster, wo man die erzeugten INI-Einträge in die bestehende Synth1.ini übertragen muss.

@echo off
rem ----------------------------------------------------------------------

rem -- setze i auf den Wert des ersten freien bankfolders
set i=0

set mydir=%~dp0
set out=%mydir%synth1_banks.ini
set ini=%appdata%DaichiSynth1Synth1.ini

rem ----------------------------------------------------------------------
echo ; generated %date% %time% >%out%
SETLOCAL EnableDelayedExpansion
for /F "tokens=*" %%a in ('dir /A:D /b') do (
	echo bankfolder!i!=%mydir%%%a >>%out%
	set /a i=!i!+1
)

rem ----------------------------------------------------------------------
start %ini%
start %out%

rem ----------------------------------------------------------------------

Magisches fillRect() mit Javascript

Freitag, 21. September, 2012

Ich schreibe gerade an einem HTML5 Audioplayer. Bevor jemand sagt: davon gibt es ja bereits hunderte - such’ doch einfach einen davon aus… Nein, der Player wird zu einem späteren Zeitpunkt beleuchtet. Das sollte doch nur ein Aufhänger sein.
In einem Player braucht es einen Fortschrittsbalken. Je nach Abspielposition soll da ein Canvas mit der fillRect Funktion bemalt werden. Canvas … das ist eine Zeichenfläche im Webbrowser auf der man Bildpunkte manipulieren kann und von Microsoft im Internet Explorer 6 eingeführt wurde. In HTML5 wurde es offiziell und endlich in allen neuen Webbrowsern verfügbar gemacht.

<canvas id="progresscanvas"></canvas>

Per CSS wurde Breite und Höhe des Canvas mit 10px x 220px gesetzt.

Eine der Zeichenfunktionen ist fillRect. Damit kann man ein ausgefülltes Rechteck zeichnen. Dazu gibt man als Parameter x- und y- Koordinaten des Start- und Endpunktes an.

Mein Javascript Snippet:

var canvas=document.getElementById('progresscanvas');
if (canvas.getContext) {
  var ctx = canvas.getContext("2d");
  ctx.clearRect(0, 0, canvas.clientWidth, canvas.clientHeight);
  var iAlpha=0.05 + oAudio.currentTime / oAudio.duration /10*1;
  ctx.fillStyle = "rgba(0,0,0, "+iAlpha+")";
  var fWidth = Math.round((oAudio.currentTime / oAudio.duration) * (canvas.clientWidth));
  if (fWidth > 0) {
    ctx.fillRect(0, 0, fWidth, canvas.clientHeight);
  }
}

Irgendwie kam allerdings nicht das heraus, was ich meinte, was entstehen müsste. Mit einem console.log geprüft, welche Parameter im “ctx.fillRect(0, 0, fWidth, canvas.clientHeight);” landen - hier kommt sogar das Richtige:

2012-09-21-fillrect.png

Wenn man den Player anschaut: mein Song ist kurz vor dem Ende. Unten in der Konsolenausgabe ist der letzte fillRect Aufruf drin - es soll das Canvas gefüllt werden von links oben (0,0) bis (10, 215) - javascript-seitig ist alles korrekt. Nur das Ergebnis ist im Webbrowser nicht: hier ist nur ein 2 Pixel hoher und 155 Pixel breiter Balken. Der Fortschrittsbalken an sich funktioniert, aber die Breite wird mit einem ominösen Faktor skaliert.

Das Ganze habe ich mit verschiedenen Browsern getestet: Firefox, IE9 und Chrome verhalten sich gleich falsch.

Der Trick besteht darin: im HTML muss ich im Canvas bereits die korrekte Grösse angeben.
Statt

<canvas id="progresscanvas"></canvas>

nun

<canvas id="progresscanvas" width="220" height="10"></canvas>

… und schon geht es mit dem fillRect.

ANFI - gewonnen, zerronnen oder nur vera.. (lbert)?

Mittwoch, 19. September, 2012

Bei den letzten Ferien auf Gran Canaria liefen mir einige Male solche Promoter über den Weg, die einen ansprechen, ob man über 28 sei. So auch beim Siesta-Spaziergang… hey und siehe da: das Rubbellos (oder wie auch immer dessen exakte Bezeichnung sein möge) aufgerubbelt und mit 3 Euro-Symbolen nen superdollen Preis in Aussicht:

2012-09-anfi-promotion1.png

Wenn man sich 90 min eine Ferienanlage von einem - Zitat: “deutschen Reiseführer” - zeigen lässt, bekommt man *danach* seinen Preis. Wirklich.
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cat /dev/zero >/dev/brain

Samstag, 14. Juli, 2012

Urlaub:
man schalte einmal völlig ab und vergesse all die Sorgen um sich herum…
Am besten man fährt (fliegt) weit weg, um den Alltag um sich herum einfach mal zu vergessen.

2012-07-14-costa-brava-01.jpg

Und man geniesst Hitze (während man an die Regentage für die in der Heimat Gebliebenen denkt), die andere Vegetation und das Meer.

2012-07-14-costa-brava-02.jpg 2012-07-14-costa-brava-03.jpg 2012-07-14-costa-brava-04.jpg

Erst nach einer Woche heisst es: Abbruch und Rückkehr zum Alltag.
Anbei das Ganze als Schreibweise für Mac- und andere *nix- Fans:

2012-07-14-cat-dev-zero-to-dev-brain.png

Marketing-Tricks

Mittwoch, 4. Juli, 2012

Ein alter DDR-Witz:
Frage: Was ist ein “Trabi Sport”? (In der Denkpause käme man vielleicht auf die Idee, es wird wohl irgendeine eine sportliche Variante des so beliebten Zweitakters sein)
Antwort: Ein Trabi mit einem Paar Turnschuhen im Kofferraum.

So ähnlich ist es mit dem Marketing von heute.
Da wird beispielsweise ein Rechner mit leistungsfähiger Grafikkarte angepriesen. Zur Untermalung schöne Charts, um wieviel schneller das Ganze sei… Portal ist nun 4.8 x so schnell. Wow. Dann muss das ja irgendwie was janz Dolles sein.

Und dann schaut der Computerinteressierte genauer hin: eine AMD Grafikkarte mit einem “M” hinten dran:

2012-07-04-grafikkarten.jpg

Was war das M doch gleich? Genau: eine mobile Grafikkarte!

Nochmal zum mitschreiben: Der Hersteller hat eine mobile Grafikkarte in seinem Desktop(!) verbaut und wirbt mit angeblicher Super-Grafikleistung?!
Das sind die “Turnschuhe im Kofferaum” von heute!

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